Die Zahnprophylaxe setzt an, bevor Karies und Zahnfleischerkrankungen entstehen: individuelle Mundhygiene-Beratung, regelmäßige Kontrollen, professionelle Zahnreinigung, Kariesrisiko-Bewertung und frühe Nachsorge. Ziel ist es, umfangreicheren und irreversiblen Behandlungen zuvorzukommen. Unser Kernprinzip ist klar.
Ihr Vorsorgeplan wird durch eine Untersuchung bestimmt — auf Grundlage Ihres Alters, Ihrer Mundhygiene-Gewohnheiten und Ihres Risikoprofils. Vorher werden weder ein Plan noch ein Preis bestätigt.
Die Zahnprophylaxe ist ein Ansatz, der den Schutz der Gesundheit über das Eingreifen stellt, sobald eine Erkrankung aufgetreten ist. Sie konzentriert sich nicht auf die Behandlung, sondern auf den Erhalt der Mundgesundheit; nicht jeder Eingriff ist notwendig, und wo ein Eingriff nötig ist, sollte er mit dem geringstmöglichen Eingreifen erfolgen.
Im Zentrum dieses Ansatzes steht eine individuelle Risikobewertung. Einzelne Anwendungen wie die Zahnsteinentfernung oder Fissurenversiegelungen sind nur Teile des Ganzen; entscheidend ist, das eigene Risikoprofil jeder Patientin und jedes Patienten richtig zu lesen. Dieselbe Verordnung passt nicht für alle: Wer welchen Vorsorgeschritt braucht und wie oft, wird durch diese Bewertung bestimmt.
Langzeitstudien berichten, dass die professionelle Anwendung von Fluoridlack Karies an bleibenden Zähnen um durchschnittlich 43 % verringerte (systematische Übersichtsarbeit von Cochrane, Cochrane Database of Systematic Reviews, 2013). Das Ergebnis ist je nach Kariesrisiko, Anwendungshäufigkeit und Mundpflege von Person zu Person unterschiedlich.
Wo gesunde Zahnsubstanz erhalten werden kann, werden Vorbeugung und Nachsorge vor jedem irreversiblen Eingriff erwogen. Das ist die Grundlage unseres Ansatzes: zuerst vorbeugen und nur bei Bedarf eingreifen.
In der Zahnprophylaxe werden die Schritte in einer Prioritätenfolge geplant: Schritte mit dem geringsten Eingriff zuerst, und operative Behandlung nur, wenn nötig.
| Priorität | geringster Eingriff zuerst Was es umfasst |
|---|---|
| 1 · Mundhygiene-Beratung | Richtiges Zähneputzen, Zahnseide, Reinigung der Zwischenräume |
| 2 · Nicht-invasive Anwendungen | Professionelle Zahnreinigung (Scaling / Politur), Zahnsteinkontrolle, Kariesrisiko-Bewertung |
| 3 · Minimalinvasive Anwendungen | Fissurenversiegelungen, Beobachtung früher Läsionen, minimaler Kunststoff |
| 4 · Operative Zahnheilkunde | Eingriff nur, wenn nötig |
Ein vorbeugender Ansatz eignet sich für jede Altersgruppe; der Plan richtet sich nach dem individuellen Risikoprofil.
Für jede Altersgruppe geeignet; besonders wirksam ist er bei Kindern, bei Menschen mit hohem Kariesrisiko und bei allen, die ihre Zahnfleischgesundheit schützen möchten. Der Plan beruht nicht auf einer Standardliste, sondern auf einer individuellen Risikobewertung. Diese Bewertung liest die folgenden Faktoren gemeinsam: den aktuellen Zustand des Mundes, die Rate neuer Karies in den letzten drei Jahren, Struktur und Menge des Speichels, Ernährungsgewohnheiten, tägliche und soziale Gewohnheiten, eingenommene Medikamente und den allgemeinen Gesundheitszustand. Auf Grundlage des daraus resultierenden Risikoniveaus wird für jede Patientin und jeden Patienten gesondert bestimmt, welche Vorsorgeschritte nötig sind und — wo Behandlungen durchgeführt wurden — wie oft Kontrollen/Nachsorge erfolgen sollten.
Durch regelmäßige Kontrollen und Früherkennung werden kleine Probleme gelöst, bevor sie größer werden; das verringert den Bedarf an umfangreicheren, irreversiblen und langwierigen Behandlungen.
Unser Kernprinzip ist, irreversible Eingriffe nur dann durchzuführen, wenn sie wirklich nötig sind. Welcher Eingriff wirklich nötig ist, zeigt eine individuelle Risikobewertung. Ziel ist, dass die Patientin oder der Patient die Mundgesundheit auch außerhalb der Klinik erhält. Wenn ein kleines Problem früh gelöst wird, bevor es größer wird, wird auch die umfangreichere Behandlung vermieden, die sonst später nötig sein könnte.
Welcher Schritt wo erfolgt, damit Sie es vor der Reise wissen. Der Plan wird zu einem individuellen Nachsorgeplan auf Grundlage Ihres Risikoprofils.
Teilen Sie Fotos Ihrer Zähne, Ihre Vorgeschichte und Ihr Anliegen. Wir geben eine erste, ehrliche Einschätzung Ihrer Situation — aus der Ferne wird kein Plan bestätigt.
Wir stimmen ab, was realistisch ist und was zu erwarten ist — ohne Untersuchung vor Ort wird kein Plan bestätigt.
Dieser Schritt steht im Zentrum des Prozesses: der aktuelle Zustand des Mundes, die Rate neuer Karies in den letzten Jahren, die Speichelstruktur, Ernährung und tägliche Gewohnheiten, eingenommene Medikamente und der allgemeine Gesundheitszustand werden gemeinsam bewertet, um Ihr individuelles Risikoniveau zu bestimmen.
Eine zu Ihrem Risikoprofil passende Putztechnik, die Reinigung der Zwischenräume und tägliche Pflegegewohnheiten werden gemeinsam geplant.
Wo nötig, werden nicht-invasive professionelle Reinigung (Scaling / Politur) und minimalinvasive Schritte angewendet — nur so viel, wie der Plan erfordert.
Auf Grundlage Ihres Risikoniveaus und — wo eine Behandlung durchgeführt wurde — der Situation danach wird Ihre Kontroll-/Nachsorgehäufigkeit individuell festgelegt. Sie können aus der Ferne in Kontakt bleiben.
Ziel ist, dass die Patientin oder der Patient die Mundgesundheit auch außerhalb der Klinik erhält und Probleme früh erkannt werden.
Kleine Probleme werden erkannt, bevor sie größer werden, sodass einfachere Lösungen genügen.
Regelmäßige Nachsorge verringert den Bedarf an umfangreicher, irreversibler Behandlung.
Sind tägliche Pflegegewohnheiten etabliert, wird die Mundgesundheit auch außerhalb der Klinik erhalten.
Ergebnisse sind individuell und von Person zu Person unterschiedlich. Wir veröffentlichen Vorher-Nachher-Bilder nur mit der ausdrücklichen schriftlichen Einwilligung jeder Patientin und jedes Patienten und unter den Werberegeln Ihres Heimatlandes — ohne Filter oder Bearbeitung. Deshalb finden Sie hier keine Stockgalerie: Wir zeigen Ihnen lieber echte, relevante Beispiele auf Anfrage als eine Sammlung anonymer, überbearbeiteter Fotos.
Individuelle Ergebnisse sind unterschiedlich. Bilder werden nur geteilt, wenn die Patientin oder der Patient ausdrücklich schriftlich eingewilligt hat und die rechtlichen Voraussetzungen des Ziellandes erfüllt sind.
Ihr Vorsorgeplan wird gemeinsam bei einer Untersuchung bestimmt. Vereinbaren Sie einen Beratungstermin oder fragen Sie, bevor Sie sich entscheiden, eine akademische, evidenzbasierte Einschätzung an — lassen Sie es uns gemeinsam beurteilen.